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News

 

 
Lehrabschlussfeiern 2010 BBZG
27./28.08.2010
 

Das Berufsbildungszentrum Goldau führte am Freitag 27. und Samstag 28. August 2010 Lehrabschlussfeiern durch. Auf Grund der grossen Anzahl der Geprüften wurden zwei Feiern durchgeführt.

 

Im Berufsbildungszentrum Goldau sind 343 Lernende zur Lehrabschlussprüfung angetreten, davon 234 aus dem Kanton Schwyz und der Rest aus anderen Kantonen. 25 Kandidaten haben die Prüfung nicht bestanden.

 

Der Gastreferent Ruedi Reichmuth, Präsident Handels- und Industrieverein, hielt ein Referat zum Thema: Das Gewerbe braucht talentierte Berufsleute. In seinem Referat hob er die Bedeutung einer guten Berufsbildung der Lernenden hervor. Allgemein sind gut ausgebildete Berufsleute für eine florierende Wirtschaft das Rückgrat. Das Sprichwort sage ja: «Handwerk hat goldenen Boden.» Man solle stolz auf seinen Beruf sein und seine Berufstätigkeit mit Freude machen, dann stellt sich der Erfolg von selbst ein.

 

Alle Absolventinnen und Absolventen wurden namentlich aufgerufen und nach vorn auf die Bühne gebeten und im Berufsgruppenverband geehrt. Seit 1984 erhalten im Kanton Schwyz an den Lehrabschlussfeiern die Bestrangierten mit einer Mindestnote von 5.0 eine Medaille.  Die drei besten Resultate einer Berufsabteilung werden ausgezeichnet. Es ist also durchaus möglich, dass man mit einer Note 5.0 keine Medaille erhält, weil es noch bessere Resultate gibt.
Gestaltet wird diese Medaille von künstlerisch begabten Jungtalenten. Aus den eingereichten Vorschlägen werden die drei besten prämiert. Der Sieger des diesjährigen Wettbewerbes heisst Andro Fenk, Hochbauzeichner, Buttikon. Auf der Medaille steht die Aufschrift: Lehrabschluss Gipfelstürmer 2010 – erfolgreicher Aufstieg.

 

                
     Medaille 2010 - Vorderseite                                  Medaille 2010 - Rückseite

 

Das Motto der Feier war: Junge Berufsleute haben Talente. Die Jugendband «The Prime» aus Brunnen hatte ihren ersten Auftritt. Zwei Hochbauzeichner des Berufsbildungszentrum Goldau und ein KV Lernender vom KV Schwyz spielten ausgezeichnet auf. Human Beat Box und Brakedance, eine Frisurenshow, restraurierte Fahrzeuge Saurer und Jeep, ein motorisiertes Trottinett wurden dem begeisterten Publikum vorgeführt und vorgestellt.

 

An der LAP-Feier wurden auch die Berufsmaturanden geehrt. Die Berufsmatura technischer Richtung kann in Kombination mit einer mindestens dreijährigen Lehre in technisch-industrieller und technisch-gewerblichen Berufszweigen am Berufsbildungszentrum Goldau erlangt werden. 12 Absolventinnen und Absolventen haben die Berufsmatura bestanden. Einer davon wurden mit den speziellen Victorinoxpreis geehrt.

 

In der Rangliste können Sie die Resultate der Absolventinnen und Absoventen einsehen. Es ist auch ersichtlich, welche Personen eine Medaille erhalten haben.

 

Wir danken allen Lernenden, den Gästen, der Lehrerschaft, dem technischen Dienst und allen die zum Gelingen der Lehrabschlussfeier BBZG 2010 beigetragen haben, herzlich.

 

Die Schulleitung
Berufsbildungszentrum Goldau

 

Rangliste Freitag

Rangliste Samstag

Rangliste BMS

Bildergalerie

 

 


 

 
Projekt Temperaturregelung
08.07.2010
 

Die Automatiker im 3. Lehrjahr, erweiterter Bereich, wagten sich während rund einem Monat in zwei Zweiergruppen an die Realisierung einer Temperaturregelung heran. Nachdem die theoretischen Grundlagen im Unterricht erarbeitet wurden, mussten die beiden Teams beweisen, dass sie in der Lage sind, das Erlernte in einer konkreten Anwendung umzusetzen.

 

Zuerst wurden die Projektvorgaben definiert: In einer Kartonschachtel nach Wahl (Regelstrecke), soll die Temperatur auf einen konstanten Wert geregelt werden. Als Heizung (Stellglied) dient ein 100-Watt-Widerstand. Die Temperatur muss ausserdem mit einem PT100-Widerstand erfasst werden.

 

Danach wurde die gesamte Hardware (Spannungsversorgung, SPS, PT100-Modul, Schütz bzw. Halbleiterrelais mit Analog-Output-Modul) inkl. Betriebsanleitungen den Lernenden übergeben. Die beiden Teams waren fortan auf sich selbst gestellt, konnten sich aber nach einer bewährten Vorgehensweise in der Regelungstechnik orientieren:

 

Streckenidentifikation → Reglerauswahl → Reglerparameter ermitteln → Verifikation der
Reglerparameter mittels Simulation → Inbetriebnahme (Schemaerstellung, Verdrahtung)

 

Die Resultate dieser Projektarbeit können in den angefügten Protokollen nachgelesen werden.

 

Ein spezieller Dank möchte ich Herrn Menzi von Siemens Schweiz aussprechen, der uns zu besten Konditionen die notwendige Hardware zur Verfügung stellte.

 

Protokoll 1 Temperaturregelung

Protokoll 2 Temperaturregelung

 

 

 

 


 
Exkursion nach Vauffelin
24.06.2010
 

Am 24. Juni 2010 fand für die Automobil-Mechatroniker 3A und Motorradmechaniker 3A eine Exkursion nach Vauffelin statt. Dort besuchten wir die Karrierewoche, welche von der Fachhochschule Biel organisiert wurde.

 

Um 7.30 Uhr hiess es in Goldau: «Bitte alle einsteigen, wir fahren los». Kaum hatten auch alle Schüler einen Platz gefunden, machten sie sich auf den Weg Richtung Biel. Von dort ging es weiter Richtung Vauffelin, wo sich das DTC (Dynamic Test Center) befindet. Nach knapp zwei Stunden Fahrt erreichten alle das Ziel und wurden sofort in die Gruppen eingeteilt. Herr Bernhard Gerster, Geschäftsführer des DTC, begrüsste alle recht herzlich und schilderte kurz den vorgesehenen Tagesablauf. Nach kurzer Zeit begann auch schon das ganze Programm. Einige Studenten und Arbeiter sowie Dozenten der Fachhochschule brachten den Lernenden des BBZG ihre Arbeiten, Erfahrungen, Versuche sowie Informationen zum Studium und zur Weiterbildung etwas näher. Am Nachmittag wurde ein GPS-orientierter Traktor vorgeführt, welcher - ohne das Lenkrad zu bewegen - einen Slalom absolvierte und wieder wendete. Zum Schluss wurde allen Schülern bewusst, welche Auswirkungen ungenügend gesichertes Gepäck bei einem Crash mit 50km/h haben kann. Die Schüler wurden Zeugen eines Life-Versuchs, bei welchem ein Unfall einer durchschnittlichen Familie, welche ihr Gepäck im Kofferraum sowie auf dem Dach nicht genügend gesichert hat, simuliert wurde. Das Ergebnis brachte alle zum Staunen. Die Filme können unter dem folgenden Link besichtigt werden.

 

http://www.ti.bfh.ch/de/bachelor/automobiltechnik/studieninteressierte/karrierewoche/multimedia/tabs/techspots.html

 

Peter Lustenberger Am3a

 

 


 
Volleyballnacht am Berufsbildungszentrum Goldau
26.03.2010
 

Am letzten Freitagabend kämpften 26 Teams mit insgesamt 100 Lernenden und 20 Lehrern im Berufsbildungzentrum Goldau (bbzg) um Punkte im Volleyball. In Vor-, Zwischen- und Finalrunden wurde der Sieger auserkoren. Alle Teams waren nicht nur spielerisch, sondern auch konditionell gefordert, denn es wurde um jeden Platz gespielt und alle Mannschaften kämpften bis spät in die Nacht in spannenden Zweikämpfen. 
 
Sport, Spass und Fairness standen im Zentrum des von den Sportlehrer/innen organisierten Anlasses, so zeigte sich OK-Chef Carlo Sommacal sehr zufrieden: «Alle gaben vollen Einsatz, akzeptierten Schiedsrichterentscheidungen und gingen fair miteinander um, ein rundum gelungener Anlass».
 
In der Festwirtschaft, welche die Automobil-Mechatroniker AM3a führte, wurden die hungrigen und durstigen Sportler verköstigt. Selbst gebackene Kuchen, Schnitzelbrote, Bratwürste und Cervelats waren begehrt. 
 
Dass Mitmachen wichtiger war als Gewinnen, spürte man auch an der Siegerehrung um Mitternacht. Zwar erhielten die drei erstplatzierten Teams einen Preis, doch viele weitere Gaben wurden unter allen Teilnehmern verlost. Dank den grosszügigen Sponsoren «Victorinox, Schwyzer Kantonalbank, Dober Trend Sport, Migros Fitness Park, Swiss Holiday Park und Kanton Schwyz» durfte am Ende fast jeder mit einem kleinen Präsent den Heimweg antreten.

 

Auszug aus der Rangliste:
 

1. Rang    Bierbüüch         (Severin Aschwanden, Samuele Simonetto, Carlo Sommacal, Max Lottenbach)
2. Rang    Feierfriends       (Aris Helfenstein, Andreas Kälin, Raffael Kuster, Nedelijko Dubravac)
3. Rang    Bisch dr sicher   (Marco Zahler, Florian Müller, Benjamin Aarbia, David Küttel, Raphael Meier, Daniel
Husmann)

 

Website Volleyballnacht (Bildergalerie)

 



Schwyzer in Genf
18.03.2010
 
 

Das Schulische Brückenangebot Goldau besucht internationale Institutionen.
 
Vergangene Woche verbrachten die fünfzig Lernenden des Schulischen Brückenangebots Goldau vier lehrreiche Tage in Genf. Ziel der Exkursion war, die internationalen Institutionen kennen zu lernen, sich in einer Grossstadt behaupten zu können und die Fremdsprachen Englisch und Französisch erfolgreich anzuwenden.
  
Auf dem Weg zur Metropole der Westschweiz machten die Lernenden Halt in der Altstadt von Bern und besuchten die Salzsalinen von Bex, wo sie mit einem Mineurbähnchen einen Kilometer tief in die Stollen befördert wurden. Auf eindrückliche Art wurde den Jugendlichen bewusst, welche Schwerarbeit die Mineure mit primitivsten Werkzeugen in den vergangenen Jahrhunderten auf der Suche nach dem wertvollen Salz leisteten. 
 
In Genf besuchte das Schulische Brückenangebot Führungen in der UNO, im CERN, beim Internationalen Roten Kreuz, im Kunst- und im Naturhistorischen Museum. Beim Stadtparcours, einer Art Orientierungslauf, suchten die Jugendlichen in Vierergruppen Sehenswürdigkeiten und erkundeten Geschichtliches. Die Innerschweizer «Landeier» bewiesen, manchmal mit Französisch und Englisch, oft auch mit Händen und Füssen, dass sie sich nicht nur in ländlichen Gefilden, sondern durchaus auch in der Grossstadt behaupten können. Ein weiterer Höhepunkt schliesslich stellten die Englischinterviews am Flughafen dar, wo die Lernenden die gepaukten Vokabeln erfolgreich in Interviews mit Menschen aus aller Welt, so zum Beispiel Neuseeland, Kanada und England, anwendeten. Nach vier lehr- und erlebnisreichen Tagen hiess es „Adieu“ Genève.

 

Bildergalerie

 


 

Fachvortrag Hybridtechnologie
19.11.2009
 

35 Teilnehmer nahmen am Donnerstag, 19. November 2009, im Berufsbildungszentrum Goldau an einem Fachvortrag über die Hybridtechnologie teil. Roland Baumann, Leiter Technische Schulung, Toyota Schweiz AG erklärte die Hybridtechnologie anhand eines Schnittmodells eines Toyota Prius Hybridmotors. Das Berufsbildungszentrum Goldau erhielt vor einem Jahr zu Ausbildungszwecken einen Hybridmotor geschenkt.
 
Herausforderung Umwelt
 
Keine bekannte Motorentechnologie und kein Treibstoff seien allein in der Lage, eine optimale Lösung für das Emissionsproblem zu bieten. Alle Lösungen hätten ihre Nachteile. Für Baumann sei eine der vielversprechendsten Technologien zur Reduzierung der Abgase bei konventionellen Automobilen die Hybrid-Technologie. «Man kombiniert unterschiedliche Energiequellen, um ihre jeweiligen Vorzüge zu nutzen und die offensichtlichen Schwächen zu verringern.»
 
Auf dem Weg zum umweltfreundlichen Auto müsse der gesamte Lebenszyklus eines Fahrzeuges unter ökologischen Gesichtspunkten – von der Produktion über die Nutzung bis hin zur Entsorgung bewertet werden, so Baumann. «Umweltthemen werden nach Ansicht der Experten immer wichtiger für die Autoindustrie», erklärte Roland Baumann. Die Hybridtechnologie sei nicht nur eine Zwischenlösung auf dem Weg zur Brennstoffzelle, sie stelle vielmehr eine tragfähige Zukunftstechnologie dar.

 

 

Roland Baumann Schnittmodell des Hybridmotors
Leiter Technische Schulung, Toyota Schweiz AG

Aufbau und Funktion von Hybrid

Hybrid bedeute "von zweierlei Herkunft". Ein Auto mit Hybridantrieb biete genau das: zwei unterschiedliche Antriebssysteme, einen Verbrennungs- und einen Elektromotor. Die Idee dahinter sei einfach, so Baumann. «Wir bewegen uns in einem Automobil nicht immer mit derselben Geschwindigkeit fort. Kein Mensch startet morgens aus der Garage, beschleunigt sofort auf Hochgeschwindigkeit und bleibt bei diesem Tempo, bis er an seinem Zielort angekommen ist.» Vielmehr gebe es genügend Gelegenheiten, in denen ein Auto nicht besonders schnell fahren müsse: Im Stadtverkehr, im Stau, beim Einparken. Und genau diese Überlegung mache sich der Hybridantrieb zunutze. Ein Auto mit Hybridantrieb verfüge über einen Verbrennungsmotor, einen Elektromotor, ein Steuersystem sowie einen Generator. Das Steuersystem regle, wann welcher Antrieb zum Zuge komme. Baumann zeigte sich überzeugt, dass durch den Elektromotor im Hybridantrieb bis zur Hälfte der Kraftstoffkosten eingespart werden könne. Auf längeren Strecken, bei denen ein gleichmässiges Fahren möglich sei, also zum Beispiel bei Autobahnfahrten, komme der Verbrennungsmotor zum Einsatz. Das Umschalten von einer auf die andere Energiequelle erledige das Steuersystem selbständig, vom Fahrer unbemerkt.
 
Es gebe auch Fahrsituationen, in denen überhaupt kein Antrieb notwendig sei. Im Gegenteil, es komme sogar zu einer negativen Energiebilanz. Die Rede ist vom Abbremsen und Fahrten auf Strecken mit Gefälle. Auch für dieses Problem hätte der Hybridantrieb eine clevere Lösung. Die Energie, die ein Automobil in diesen Situationen aufwendet, gehe bei einem herkömmlichen Verbrennungsmotor-Antrieb verloren. Bei einem Hybridantrieb werde sie genutzt, um die Batterien für den Elektromotor wieder aufzuladen. Mit jedem Bremsvorgang gebe man seinem Elektromotor so wieder einen "Energiekick". Die Batterien des Elektromotors müssten deshalb nie aufgeladen werden. Sie laden sich durch den Energieüberschuss beim Fahren selbst auf. Und noch ein Vorteil erklärte Baumann: «Die beiden Energieformen können abwechselnd, aber auch gleichzeitig genutzt werden.» Eine gleichzeitige Nutzung von Verbrennungs- und Elektromotor sei dann sinnvoll, wenn plötzlich kraftvoll beschleunigt werden soll, zum Beispiel bei Überholvorgängen. Dann gebe die Energie aus den Batterien des Elektromotors zusätzlich "Schub".
 
Den vollständigen Bericht über den Vortrag finden Sie hier.
  


 

Lehrabschlussfeiern 2009 BBZG
21./22.08.2009

Das Berufsbildungszentrum Goldau führte am Freitag 21. und Samstag 22. August 2009 Lehrabschlussfeiern durch. Auf Grund der grossen Anzahl der Geprüften wurden zwei Feiern durchgeführt.
 
Insgesamt haben in diesem Jahr 340 Lernende die Prüfung bestanden, davon 229 aus dem Kanton Schwyz. 22 Kandidaten haben die Prüfung nicht bestanden. 
  
Der Gastreferent Karl Fisch, Präsident Kantonal Schwyzerischer Gewerbeverband, hielt ein Referat zum Thema: Handwerkliche Berufsausbildung – Erfolgschance für die Zukunft. In seinem Referat hob er die Bedeutung einer guten Berufsbildung mit Einsatz der Lernenden hervor. Das Gewerbe sei auf gute ausgebildete Handwerker angewiesen. Ihnen stünden alle Tore für eine erfolgreiche Berufsausübung offen. Die heutigen Ausbildungs- und Weiterausbildungsmöglichkeiten böten grossen Gestaltungsraum für die berufliche Weiterentwicklung. Allerdings brauche es die Bereitschaft sich ein Leben lang weiterzubilden.

 

Karl Fisch, Präsident Kantonal Schwyzerischer Gewerbeverband bei der Medallienübergabe.
© Bilder Christoph Jud © Bilder Christoph Jud

Alle Absolventinnen und -absolventen wurden namentlich aufgerufen und nach vorn auf die Bühne gebeten und im Berufsgruppenverband geehrt. Die Bestrangierten ehrte man speziell.

Seit 1984 werden im Kanton Schwyz an den Lehrabschlussfeiern die Bestrangierten mit einer Mindestnote von 5.0 mit einer Medaille ausgezeichnet. Die drei besten Resultate einer Berufsabteilung werden ausgezeichnet. Es ist also durchaus möglich, dass man mit einer Note 5.0 keine Medaille erhält, weil es noch bessere Resultate gibt.

Gestaltet wird diese Medaille von künstlerisch begabten Jungtalenten. Aus den eingereichten Vorschlägen werden die drei besten prämiert. Die Siegerin des diesjährigen Wettbewerbes heisst Sandra Camenzind, Kauffrau, Gersau. Auf der Medaille steht die Aufschrift: Erfolgsschlüssel – Schlüsselerfolg – Lehrabschluss 2009.
 

Medaillengewinner © Bilder Christoph Jud© Bilder Christoph Jud

An der LAP-Feier wurden auch die Berufsmaturanden geehrt. Die Berufsmatura technischer Richtung kann in Kombination mit einer mindestens dreijährigen Lehre in technisch-industrieller und technisch-gewerblichen Berufszweigen am Berufsbildungszentrum Goldau erlangt werden. 15 Absolventinnen und Absolventen haben die Berufsmatura bestanden. 12 davon wurden mit einer Medaille in der Berufsabteilung geehrt. Die Berufsmaturanden sind in der Praxis, wie im Wissensbereich Spitze. Die zwei Besten erreichen eine super Abschlussnote von 5.7.

In der Rangliste können Sie die Resultate der Absolventinnen und -absoventen einsehen. Es ist auch ersichtlich, welche Personen eine Medaille erhalten haben.

Rangliste Freitag

Rangliste Samstag

Rangliste BMS

Der Apéro rundete die Feiern ab. Speziell gab es am Freitag eine Partytorte, welche von der Bäckerabschlussklasse unter der Leitung der Jungberufsfrau Seraina Manetsch eigenständig hergestellt wurde und beim Publikum grossen Anklang fand.

 


 

 

Eintrittstest Mathematik
 
Mathematik Teil I
Mathematik Teil II 
 
Weitere Aufgaben zum Üben finden Sie unter www.kompetenzraster.info.
 


 

Schenkung eines PIAGGIO-Motors an Ausbildungszentrum für Zweiradmechaniker
18.05.2009
 
Die OFRAG Vertriebsgesellschaft in Lupfig schenkte dem Berufsbildungszentrum Goldau BBZG einen Piaggio-Motor des Modells Liberty 50-4T. Die OFRAG Vertriebsgesellschaft ist der Schweizer Importeur von Rollern und Motorrädern der Marken Piaggio, Vespa, Gilera und Aprilia.
 
Das Berufsbildungszentrum Goldau stellt seinen Schülerinnen und Schülern ab dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr Unterrichtsmaterial zur Verfügung, an dem sie ihre praktischen Kenntnisse erweitern können. Beim Zerlegen und wieder Zusammensetzen des Motors können die Schüler viel über die Funktionsweise von motorisierten Zweirädern lernen. Stammt das Modell zudem von einem aktuellen Fahrzeug, ist dies laut Roland Fischer, Fachlehrer Zweiradberufe, ein grosser Vorteil. An Motoren von älteren Modellen herrscht meist kein Mangel, im Gegensatz zu den neuen Modellen, mit denen die Auszubildenden später im Alltag aber regelmässig konfrontiert würden.
 
Das Berufsbildungszentrum Goldau bildet zukünftige Zweiradmechaniker (3-jährige Lehre) und Motorradmechaniker (4-jährige Lehre) aus. Roland Fischer ist hocherfreut über das Geschenk der Firma OFRAG und nimmt dieses aus den Händen von Rico Barandun gerne entgegen.

  

 

Foto: Rico Barandun, OFRAG Vertriebsgesellschaft (rechts) übergibt den Piaggio-Motor Roland
Fischer (links), Fachlehrer Zweiradberufe am Berufsbildungszentrum Goldau.

 


 

 

Erweiterung und Anpassung von Räumen für überbetriebliche Kurse
17.05.2009

Am 17. Mai 2009 stimmten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Kantons Schwyz dem Verpflichtungskredit von 1.22 Mio. Franken für die Erweiterung und Anpassung von Räumen für die überbetrieblichen Kurse (üK) für Schreiner und Zweiradberufe zu.

Das neue Schulortkonzept wird umgesetzt

Die neue Verordnung über Berufsbildung, Berufsberatung und Weiterbildung vom 17. Mai 2006 und die neue Schulortzuteilung für einzelne Berufe zwischen den Berufsbildungszentren (BBZ) Pfäffikon und Goldau führen zu veränderten Raumbedürfnissen. Mit einer klaren Zuordnung der verschiedenen Berufe an eines der beiden Berufsbildungszentren Goldau oder Pfäffikon werden eine bessere Nutzung von Synergien und eine Effizienzsteigerung erwartet. Die Umsetzung des Konzepts begann 2006 und dauert bis ins Jahr 2013.

Überbetriebliche Kurse (üK)

In den überbetrieblichen Kursen eignen sich die Lernenden grundlegende berufliche Fertigkeiten an. Die Kurse sind obligatorisch und werden in der Regel von den Organisationen der Arbeitswelt (OdA) durchgeführt.
Inhalt und Dauer der Kurse sind je nach Beruf unterschiedlich. Sie sind in der Bildungsverordnung geregelt.

Mögliche Inhalte sind:

· Grundlegende Fertigkeiten vermitteln.
· In die grundlegenden Arbeitsmethoden einführen.
· Praktische Ausbildung im Lehrbetrieb ergänzen.
· Auf den Lehrbetrieb und den Berufsalltag vorbereiten.

Der Nutzen für Lehrbetriebe besteht darin, dass die Lernenden in Gruppen durch Fachleute in die grundlegenden Fertigkeiten des Berufs eingeführt werden. Dieses Vorgehen garantiert Kosteneffizienz und hohe Bildungsqualität.

Der Besuch der üK ist obligatorisch. Für die Lernenden dürfen keine Kosten entstehen. Die Kosten tragen die Organisation der Arbeitswelt, der Ausbildungsbetrieb und der Kanton. Am Berufsbildungszentrum Goldau werden für acht Berufe überbetriebliche Kurse durchgeführt.

 

 

ÜK-Lokal für Schreiner

Mit der Übernahme der Schreinerklasse des BBZ Pfäffikon durch das BBZ Goldau auf Beginn des Schuljahres 2010/2011 müssen auch die beiden Werkstätten für die überbetrieblichen Kurse (üK) zu einer Werkstatt zusammengefasst werden. In den bisherigen Werkstätten stand eine Nutzungsfläche von insgesamt 900 m2 zur Verfügung, 500 m2 in Pfäffikon und 400 m2 in Goldau. Die Zusammenführung der Werkstätten am Standort Goldau macht eine Umgestaltung der bestehenden Räume und eine Raumerweiterung notwendig. Primär muss für die in Pfäffikon eingesetzte CNC-Maschine mit Programmier-plätzen ein neuer Standort geschaffen werden. Am bestehenden Gebäude der Werkstätte wird ein zweige-schossiger Baukörper angebaut, der im Untergeschoss auch Kojen für Montagekurse enthält.

 

 

 

 

ÜK-Lokal für Zweiradberufe

Die Konzentration der Schreiner an einem Standort wird zu einer grösseren Zahl von Kursen und damit zu einer permanenten Auslastung der Lokalitäten führen. Deshalb müssen Kurse der Zweirad- und Motorradmechaniker verlegt werden, die bisher im Winterhalbjahr in den Räumlichkeiten der Schreiner durchgeführt wurden. Das umgebaute Kurslokal für die Zweiradberufe im Unter-geschoss des Haupttraktes sollte von verschiedenen Berufsverbänden und vom BBZ Goldau auch noch für andere Veranstaltungen genutzt werden können, wie beispielsweise für Kurse für Arbeitssicherheit, Nothel-ferkurse für Forstwarte, Abschlussprüfungen, Projekt-wochen des BBZ Goldau, usw. Da die Erschliessung dieser Räumlichkeiten nicht über den Haupteingang möglich ist, müssen auch die Sanitäranlagen angepasst werden.

 

 

 

 

Die Bauarbeiten werden im 3. Quartal 2009 beginnen und bis im Sommer 2010 andauern.

 

 

 

 

 


 

 

Berufsbildungszentrum Goldau - Zivilcourage gegen Littering

Am Mittwoch den 1. April 2009 haben Lernende der Bau- und Hochbauzeichnerklasse 2a ihren Schulweg und die Schulumgebung des BerufsbildungszentrumsGoldau von Abfall befreit. Ursprung der «Säuberungsaktion» ist das schulinterne Projekt «Aktion saubere Schule». Bei diesem Projekt sind Lehrpersonen und Lernende gleichwohl involviert und das Projekt wurde bereits im Herbst vergangenen Jahres lanciert. Es geht darum bei Lernenden und Lehrerschaft das Bewusstsein zu fördern achtsam mit Abfall umzugehen und selber die Erfahrung zu machen, welche Arbeit das Einsammeln von Abfall ergibt.

Bis zu den Sommerferien werden alle zwei Wochen jeweils eine Klasse Schulweg und Schulumgebung von Abfall befreien. Eine Einstiegslektion zum Thema Ordnungsbussen, Sinn und Zweck von Bussen allgemein und speziell im Bereich von Littering, stimmt auf die Sammelaktion ein. Die neue Ordnungsbussenverordnung des Kantons Schwyz hat der Kantonsrat in der Februarsitzung angenommen.

 

 

Jugendliche stören sich auch am Littering

Im Rahmen des Projektes sind die Lernenden im Herbst 2008 befragt worden. Überraschend ist, dass die Mehrheit der Lernenden sich am Littering stört. Es stört auch sie, wenn der Schulweg mit Abfällen, vor allem mit PET-Flaschen und ALU-Dosen und der Pausenplatz zusätzlich mit Zigarettenkippen, übersät ist.

Zivilcourage als Massnahmenvorschlag

In dieser Befragung haben die Lernenden Verbesserungsmassnahmen vorgeschlagen: Bussen verteilen, Raucherzone im Freien schaffen, mehr Entsorgungsstellen und Abfalleimer bereit stellen. Beeindruckt haben aber die Aussagen, dass zum Beispiel das Ansprechen der Verursacher sehr wichtig ist und man mit gutem Beispiel voran gehen soll. Viele Klassen finden das sporadische Einsammeln der Abfälle durch Schulklassen eine gute Sache sowie das Thematisieren des Problems.

Bewusstmachen was der öffentliche Bereich ist

Im privaten und beruflichen Bereich ist es selbstverständlich, dass man Abfälle nicht einfach unüberlegt und achtlos irgendwohin wirft. Warum wird der öffentliche Bereich als «Abfalleimer» verwendet? Hier hat die Schule verschiedene Möglichkeiten, in politischen, wirtschaftlichen, ökologischen und berufskundlichen Themen den Bezug zu schaffen. Unterstützt durch den von der Lehrerschaft erarbeiteten Massnahmenplan und geeigneten Lernzielen aus den Bildungsplänen will das Berufsbildungszentrum Goldau einen Teil zum Bewusstwerden des Litteringproblems beitragen. So werden auch verschiedenen Vorschläge umgesetzt. Der auf die Umfrageergebnisse der Lernenden gestützte Massnahmeplan sieht das Einrichten einer Raucherzone bei den Aussenanlagen, die Optimierung der hausinternen Entsorgung und Abfalltrennung, sowie Säuberungsaktionen durch die Schulklassen vor. In Bezug auf das Litteringproblem auf dem Schulweg wird eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde Arth angestrebt.

Projektgruppe «Aktion saubere Schule», Berufsbildungszentrum Goldau:
Rosario Giaimo, Walter Schönbächler, Max Lottenbach


 

Berufsbildungszentrum Goldau erhält Harley-Davidson V-Rod
27.02.2009

Die Harley-Davidson Motor Company sponsert dem Berufsbildungszentrum Goldau eine Harley-Davidson V-Rod, welche bisher für Schulungszwecke in Europa verwendet wurde. Dieses Geschenk unterstützt die Ausbildung der Lernenden zum Mechaniker sowohl im Studium als auch in der Praxis. Das Berufsbildungs-zentrum Goldau ist die erste Berufsfachschule der Schweiz, an der Mechaniker-Lehrlinge an Harley-Davidson Motoren und Motorrädern ausgebildet werden.

Übergeben wurde die Harley-Davidson V-Rod von Ludwig Sievi von Harley-Davidson Schweiz. Roland Fischer, Bereichsleiter Weiterbildung vom Berufsbildungszentrum Goldau, freute sich das Motorrad beim Harley-Davidson Händler Bixe AG in Hünenberg in Empfang nehmen zu dürfen. «Harley-Davidson ermöglicht unseren Lernenden mit diesem Schulungsfahrzeug eine übergreifende Ausbildung in Theorie und Praxis und leistet damit eine Investition für die Zukunft», sagt Fischer.


Die Motorräder der Baureihe V-Rod sind besonders leistungsstarke Modelle, die mit einem von Porsche mitentwickelten Motor ausgestattet sind. Sie verfügen u. a. über einen 60° V-Twin wassergekühlten Motor und CAN-Datenbus Technologie. Die V-Rod wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen überhäuft. Dazu zählen der «2002 Design and Engineering Award» (Popular Mechanics) oder der Titel «Motorrad des Jahres», Kategorie Chopper/Cruiser (MOTORRAD).

 

 

Freudige Stimmung bei der Übergabe
links: Roland Fischer, Berufsbildungszentrum Goldau, rechts: Ludwig Sievi, Harley Schweiz


  

Erfolgreiche Teilnahme am Europacup des Zweiradmechaniker-Handwerks
09.01.2009

Am 9. Januar 2009 fand die erste Austragung des Europacups des Zweiradmechaniker-Handwerks in Frankfurt am Main statt. Insgesamt traten 9 Teilnehmer aus 4 Ländern in den Fachrichtungen Fahrradtechnik und Motorradtechnik an. Für die Schweiz wurden die Herren Nikolas Ljutow (Fahrrad) und Michael Gisler (Motorrad) ins Rennen geschickt. Beides sind Lernende aus den Abschlussklassen des Berufsbildungszentrums Goldau.

In der Kategorie Fahrradtechnik galt es ein vom Kunden bestelltes Mountainbike aus dem Karton heraus zu montieren. Dabei mussten die Änderungswünsche des Kunden für einen Umbau der Schaltung und der Beleuchtung kalkuliert und anschliessend ausgeführt werden. Die zusammenhängende Aufgabe verlangte von den Teilnehmern viel ab. Am Ende erreichte Nikolas Ljutow hinter seinem Deutschen Mitstreiter den zweiten Platz.

In der Kategorie Motorradtechnik massen sich die Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz an sechs sehr anspruchsvollen Aufgaben. Die Jury stellte den Teilnehmern bewusst Aufgaben, welche in 40 Minuten unlösbar waren. Es ging darum wie ein Mechaniker an die Aufgabe heran ging, welche Lösungsstrategie er anwendete und wie er sich in speziellen Situationen verhalten würde. Michael Gisler überzeugte mit einer hervorragenden Leistung und landete auf dem zweiten Platz hinter seinem Deutschen Kollegen.

Bei der Preisverleihung dankten die Veranstalter den Teilnehmern und Experten für den fairen und gelungenen Wettbewerb. Die Stadt Frankfurt lies es sich nicht nehmen und lud für den feierlichen Anlass in die ehrwürdigen Räume des Frankfurter Römers ein.

In den kommenden Jahren versuchen die Veranstalter weitere Länder ins Boot zu holen und so dem Wettbewerb ein noch grösseres Gewicht zu geben. 2010 wird die Schweiz den nächsten Europacup des Zweiradmechaniker-Handwerks organisieren.

Das Berufsbildungszentrum Goldau gratuliert Nikolas Ljutow und Michael Gisler für ihre herausragenden Leistungen und wünscht weiterhin viel Erfolg.

Fischer Roland, BBZG

 

 

Michael Gisler beim Ausmessen des Zylinders

Nikolas Ljutow hat ein Auge für jedes Detail

 


Multicheck - ein Baustein in der Berufswahl

Der Multicheck ist eine berufsbezogene Eignungsabklärung für alle Lehrstellenbewerberinnen und Lehrstellenbewerber.

Die Eignungsabklärung richtet sich nach den Anforderungen der verschiedenen Berufslehren. Aufgrund dieser Anforderungen werden sowohl die schulischen Leistungen wie auch das intellektuelle Potenzial beurteilt.

Um den verschiedenen Anforderungen der zahlreichen Berufslehren gerecht zu werden, bietet Multicheck sechs verschiedene Eignungsabklärungen an.

Checkdaten und weitere Informationen: www.multicheck.ch